Goodbye, my friend – Auf zu neuen Abenteuern

Irgendwann muss jeder mal gehen – auch eine altehrwürdige Nikon D80. Nachdem sie sich dank einer schweren und riskanten Operation wirklich wacker durch den Alltag und Urlaube geschlagen hat, wurde es dann doch allmählich Zeit, sich nach etwas Neuem umzusehen. Nicht etwa, weil der Verschluss wieder den Geist aufgegeben hat. Die Operation fand vor fast zwei Jahren statt, der Verschluss hat seitdem etwa 6.000 weitere Bilder durchgehalten und erfreut sich, soweit ich das beurteilen kann, bester Gesundheit. Allerdings habe ich ja in meiner Dussligkeit das AF-Modul abgeschraubt und seitdem immer mal wieder mit leicht verschobenem Fokus zu kämpfen. Auf Dauer macht das nicht so richtig Spaß. Außerdem war die D80 ja nun auch nicht mehr die jüngste und bei ISO-Zahlen jenseits der 400 eigentlich nur mittelmäßig zu gebrauchen. Also musste etwas Neues her – aber was?

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Eine D80 in den Händen eines Chirurgen ohne Approbation

Corpus Delicti

Diese milden Worte dürften nett umschreiben, wie es meiner D80 die letzten Tage erging. Alles fing an, als ich mitten beim Fotografieren plötzlich „Err“ auf dem Display stehen hatte und kein Foto mehr möglich war. Auch ausgiebiges Zurücksetzen, Objektivwechseln, Drehen und Schütteln konnte daran nichts mehr ändern. Von einem Moment auf den anderen war die Kamera im Koma. Alles funktionierte noch, nur schien es, als ginge der Vorhang nicht mehr auf. Die Nikon erkannte das auch intern und quittierte ihren Dienst.

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