Abenteuer Analog – Teil 1: Fehlstart noch vor dem Start

Wie es scheint, gehen wir bei unserem Abenteuer Analog nach Murphy’s Gesetz vor: Was schief gehen kann, wird schief gehen. Bei den Testfilm begannen die Probleme zwar nicht beim Einlegen in die Kamera, aber beim Filmtransport.

Zwei Rollei Superpan 200 und zwei Praktica MTL5. Vielleicht habe ich mit keiner Kamera mehr Filme belichtet, die Probleme, die wir jetzt hatten, waren mir trotzdem neu. Es war nicht so, dass der Film nicht richtig eingelegt wurde und deswegen nicht transportiert wurde, was erst nach über 40 „Fotos“ auffällt – so wie beim ersten Film, den ich vor 6 Jahren mit der Kamera belichtet habe.

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Abenteuer Analog – Prolog

Die Zahl der Filme, die ich und auch Markus bereits belichtet haben, ist kaum mehr zählbar. Äußerst überschaubar dagegen ist die Anzahl jener Filme, die wir selbst entwickelt haben, mit unseren eigenen Händen. Und von Handabzügen in der Dunkelkammer ganz zu schweigen…

So manches haben wir bereits ausprobiert, es war nur eine Frage der Zeit bis wir uns auch einmal mit Filmentwicklung befassen würden. Der Plan reift nun schon eine ganze Weile, die Umsetzung wurde immer wieder verschoben. Doch bald hat das Warten ein Ende und es wird sich lohnen! Ursprünglich war nur vorgesehen Chemie und eine Entwicklungsdose zu kaufen und den einen oder anderen Film zu entwickeln. Dann trug es sich jedoch zu, dass ich einen Vergrößerer geschenkt bekam. Also hey, wenn wir uns schon ins analoge Abenteuer stürzen, dann doch auch richtig!

Bald ist es nun soweit: Wir machen uns auf die Reise in ein neues Gebiet der Fotografie. Günstige Schwarzweißfilme, bei denen eventuell misslungene Ergebnisse eher zu verschmerzen wären, sind bereits gekauft und werden nach und nach belichtet! Es geht los…
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Brauche ich ein Makro-Objektiv?

Nikon 2,8/24-70mm bei 70mm mit f/4

Der gemeine Foto-Enthusiast freut sich ja eigentlich immer über neues Spielzeug neue Werkzeuge und Arbeitsmittel. Neue Umstände bringen neue Herausforderungen mit sich, denen nur mit neuer Ausrüstung begegnet werden kann. Beispiel: Detailaufnahmen von diesem oder jenem – das geht ohne Makro-Objektiv doch überhaupt nicht! Oder etwa doch?

Ohne Zwänge etwas bestimmtes tun zu müssen und ohne entsprechende Erwartungen, probiert man ja durchaus gern mal Neues aus. In der vergangenen Zeit hatte ich so, zumindest in meiner Freizeit, die Kamera deutlich seltener in der Hand gehabt als Kochlöffel, Bratpfanne & Co., doch früher oder später kommt wohl der Moment, in dem alle Beschäftigungen wieder zusammentreffen: Ich stellte fest, dass die kulinarischen Zauberwerke und Köstlichkeiten nicht nur gut schmeckten sondern manchmal optisch auch gar nicht schlecht aussahen. Dazu kommt, dass das große Dachfenster in der Küche ein oftmals wunderbares Licht auf den Esstisch zaubert. Das schreit doch regelrecht danach einige Schritte im Bereich der Food-Fotografie zu wagen!

Das wiederum verlangt doch sicher nach Details und engen Ausschnitten – ein Makro-Objektiv muss her! Ein wenig gereizt hat es mich ja schon lange, um nicht zu sagen schon immer. Mit der Investition und der Entscheidung selbst tat ich mich jedoch mehr als schwer: Sollte die Brennweite irgendwo in der Nähe der Normalbrennweite liegen oder ist der Makro-Klassiker mit 105 Millimetern doch die bessere Wahl? Original von Nikon oder doch eine Alternative von Sigma?

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Jaaaa, er lebt noch!

Damit ist natürlich nicht der Holzmichl gemeint. Vielmehr der Verschluss meiner D80, der nun seit der schweren Operation bereits diverse Experimente im heimischen Studio und sogar eine Tour durch Schottland überlebt hat.

Schottisches Tal in den Highlands

Schon lange wollte ich mal diese schicken Langzeitbelichtungen von Wasser ausprobieren, die man auf einschlägigen Portalen zu Hauf findet. Wenn man das mit Tageslicht machen will, kommt man um einen Graufilter nicht herum, um die lange Verschlusszeit von 20-30 Sekunden zu ermöglichen. Für diese Filter kann man einen ganzen Batzen Geld lassen, wenn man auf hochwertige Markenprodukte setzt. Für ein Experiment ungewissen Ausgangs wollte ich aber nicht gleich arm werden. Nun musste das gute Stück also ein weiteres Mal meine Sparfüchsigkeit über sich ergehen lassen und durch das Objektiv einen Billig-Graufilter der übelsten Sorte erblicken: Einen Vario ND2-400 aus Fernost für einen läppischen Zehner aus der Bucht. Im Prinzip nichts weiter als zwei billige Polfilter (ein zirkularer und ein linearer, drehbar zusammenmontiert). Kann doch so schwer nicht sein, oder?

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