Jaaaa, er lebt noch!

Damit ist natürlich nicht der Holzmichl gemeint. Vielmehr der Verschluss meiner D80, der nun seit der schweren Operation bereits diverse Experimente im heimischen Studio und sogar eine Tour durch Schottland überlebt hat.

Schottisches Tal in den Highlands

Schon lange wollte ich mal diese schicken Langzeitbelichtungen von Wasser ausprobieren, die man auf einschlägigen Portalen zu Hauf findet. Wenn man das mit Tageslicht machen will, kommt man um einen Graufilter nicht herum, um die lange Verschlusszeit von 20-30 Sekunden zu ermöglichen. Für diese Filter kann man einen ganzen Batzen Geld lassen, wenn man auf hochwertige Markenprodukte setzt. Für ein Experiment ungewissen Ausgangs wollte ich aber nicht gleich arm werden. Nun musste das gute Stück also ein weiteres Mal meine Sparfüchsigkeit über sich ergehen lassen und durch das Objektiv einen Billig-Graufilter der übelsten Sorte erblicken: Einen Vario ND2-400 aus Fernost für einen läppischen Zehner aus der Bucht. Im Prinzip nichts weiter als zwei billige Polfilter (ein zirkularer und ein linearer, drehbar zusammenmontiert). Kann doch so schwer nicht sein, oder?

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Günstige Gurt-Alternative zu Sniper & Co.

Inspiriert und neidvoll zurückgelassen durch den Anblick der beiden Kameragurte Sniper-Strap und R-Strap beim Herrn Kollegen Andi begab ich mich vor einiger Zeit auf die Suche nach einem für mich geeigneten Kameragurt, der sowohl meinen finanziellen, als auch qualitativen Ansprüchen genügt.

Dabei stieß ich auf den Phorex Kameragurt der Firma foto-morgen GmbH. Freundlicherweise stellten Sie mir ein Testmuster bereit, das ich ohne schlechtes Gewissen auf Herz und Nieren testen konnte. Der Bericht erfolgt nun in diesem Artikel.

Phorex Kameragurt

Meine Ansprüche

Dieser Absatz ist nicht ganz unwichtig, um meine Beurteilung einordnen zu können. Denn um mich von den Testberichten von Andreas zum Sniper-Strap und zum Blackrapid RS-4 abzugrenzen muss ich erwähnen, dass meine Ansprüche in vielerlei Hinsicht etwas anders gelagert sind als bei ihm. Das geht schon beim finanziellen Aspekt los: Wer eine D800 besitzt, spart mit Sicherheit nicht daran, wie die Kamera permanent aufgehängt ist.

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Erfahrungsbericht Sniper-Strap mit Activity-Clip

 Die Suche nach dem perfekten Gurt geht weiter! Ich hatte ja in der letzten Zeit Gelegenheit mir einen ausführlichen Eindruck vom Sniper-Strap „The Pro“ Steel & Bear* von Sun-Sniper mitsamt optionalem Activity-Clip zu bilden.

Das Grundkonzept ist das gleiche wie beim R-Strap von BlackRapid, so dass mich besonders interessiert hat, welche Auswirkungen die Unterschiede der beiden Gurte auf Komfort und Handhabung  haben: Auffälligster Unterschied ist erst mal die Befestigung der Kamera, die beim Sniper-Strap ohne Karabiner (den es bei früheren Versionen des Gurtes allerdings mal gab) auskommt. Damit gibt es ein möglicherweise kritisches, bewegliches Teil weniger. Schränkt das auch die Beweglichkeit ein?

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Erfahrungsbericht BlackRapid R-Strap RS-4 [Update]

r-strap-handling1

Genau wie nicht alles Gold ist, was glänzt, ist auch der BlackRapid R-Strap RS-4* nicht perfekt. Zufrieden bin ich trotzdem und habe den Kauf zu keinem Zeitpunkt bereut.

Eigentlich war der Gurt ja für die D800 gedacht, da die aber ein wenig hat auf sich warten lassen, hatte ich schon das Vergnügen ihn in der Zwischenzeit mit den verschiedenen Kameras aus den verschiedensten Gewichtsklassen zu testen: F60, D80, D300 und nun auch D800*. Mit allen hat er eine gute Figur gemacht, wobei ich es im Fall der F60 wohl vor allem dem Objektiv zu verdanken habe, dass ich die Kamera überhaupt noch „gespürt“ habe.

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