Brauche ich ein Makro-Objektiv?

Nikon 2,8/24-70mm bei 70mm mit f/4

Der gemeine Foto-Enthusiast freut sich ja eigentlich immer über neues Spielzeug neue Werkzeuge und Arbeitsmittel. Neue Umstände bringen neue Herausforderungen mit sich, denen nur mit neuer Ausrüstung begegnet werden kann. Beispiel: Detailaufnahmen von diesem oder jenem – das geht ohne Makro-Objektiv doch überhaupt nicht! Oder etwa doch?

Ohne Zwänge etwas bestimmtes tun zu müssen und ohne entsprechende Erwartungen, probiert man ja durchaus gern mal Neues aus. In der vergangenen Zeit hatte ich so, zumindest in meiner Freizeit, die Kamera deutlich seltener in der Hand gehabt als Kochlöffel, Bratpfanne & Co., doch früher oder später kommt wohl der Moment, in dem alle Beschäftigungen wieder zusammentreffen: Ich stellte fest, dass die kulinarischen Zauberwerke und Köstlichkeiten nicht nur gut schmeckten sondern manchmal optisch auch gar nicht schlecht aussahen. Dazu kommt, dass das große Dachfenster in der Küche ein oftmals wunderbares Licht auf den Esstisch zaubert. Das schreit doch regelrecht danach einige Schritte im Bereich der Food-Fotografie zu wagen!

Das wiederum verlangt doch sicher nach Details und engen Ausschnitten – ein Makro-Objektiv muss her! Ein wenig gereizt hat es mich ja schon lange, um nicht zu sagen schon immer. Mit der Investition und der Entscheidung selbst tat ich mich jedoch mehr als schwer: Sollte die Brennweite irgendwo in der Nähe der Normalbrennweite liegen oder ist der Makro-Klassiker mit 105 Millimetern doch die bessere Wahl? Original von Nikon oder doch eine Alternative von Sigma?

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Jaaaa, er lebt noch!

Damit ist natürlich nicht der Holzmichl gemeint. Vielmehr der Verschluss meiner D80, der nun seit der schweren Operation bereits diverse Experimente im heimischen Studio und sogar eine Tour durch Schottland überlebt hat.

Schottisches Tal in den Highlands

Schon lange wollte ich mal diese schicken Langzeitbelichtungen von Wasser ausprobieren, die man auf einschlägigen Portalen zu Hauf findet. Wenn man das mit Tageslicht machen will, kommt man um einen Graufilter nicht herum, um die lange Verschlusszeit von 20-30 Sekunden zu ermöglichen. Für diese Filter kann man einen ganzen Batzen Geld lassen, wenn man auf hochwertige Markenprodukte setzt. Für ein Experiment ungewissen Ausgangs wollte ich aber nicht gleich arm werden. Nun musste das gute Stück also ein weiteres Mal meine Sparfüchsigkeit über sich ergehen lassen und durch das Objektiv einen Billig-Graufilter der übelsten Sorte erblicken: Einen Vario ND2-400 aus Fernost für einen läppischen Zehner aus der Bucht. Im Prinzip nichts weiter als zwei billige Polfilter (ein zirkularer und ein linearer, drehbar zusammenmontiert). Kann doch so schwer nicht sein, oder?

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Makrofotografie für den schmalen Geldbeutel

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Klar, die dedizierten Makroobjektive der namhaften Hersteller sind wohl das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, ganz nah ranzukommen. Aber was, wenn die Investition einfach nicht im Budget ist? Die Alternativen sind ziemlich vielfältig, um auch für zweistellige Euro-Beträge brauchbare Aufnahmen zu bekommen.

Freundlicherweise hat mir foto-morgen erneut ein Testpaket geschnürt, damit ich das Thema Makrofotografie für geringes Budget ausführlich behandeln kann. In diesem Beitrag möchte ich die Möglichkeiten aufzeigen und bewerten.

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Sputnik kicks! – Party mit dj !mauf

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Ein paar Wochen ist es jetzt inzwischen schon her, dass ich mich auf das Gebiet der Blitzfotografie begeben und gleichzeitig in die Partyfotografie-Luft reingeschnuppert habe. Bilder gab es jedoch noch keine zu sehen, das soll sich jetzt ändern.

Zur Erinnerung: Ich wurde vom Dresdner DJ !mauf spontan gefragt, ob ich Lust hätte ein paar Fotos zu machen, die künftig auch für Werbung für die Partys verwendet werden könnten.

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Beziehungsweise

Beziehungsweise IV

Gestern war ich nach der Arbeit noch im Großen Garten unterwegs, nur noch ein paar Fotos machen. Entstanden ist dabei eher zufällig diese kleine Serie.

Sie hat sich erst im Nachhinein ergeben, weil die Fotos mir genau so zusammengenommen eine Geschichte erzählen. Die möchte ich aber jetzt nicht erzählen. Die Arbeit übernehmen (hoffentlich) die Fotos. Und ob meine Geschichte mit eurer übereinstimmt, ist ja eigentlich auch egal, denn jeder hat seine eigene Beziehungsweise.

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