Abenteuer Analog – Prolog

Die Zahl der Filme, die ich und auch Markus bereits belichtet haben, ist kaum mehr zählbar. Äußerst überschaubar dagegen ist die Anzahl jener Filme, die wir selbst entwickelt haben, mit unseren eigenen Händen. Und von Handabzügen in der Dunkelkammer ganz zu schweigen…

So manches haben wir bereits ausprobiert, es war nur eine Frage der Zeit bis wir uns auch einmal mit Filmentwicklung befassen würden. Der Plan reift nun schon eine ganze Weile, die Umsetzung wurde immer wieder verschoben. Doch bald hat das Warten ein Ende und es wird sich lohnen! Ursprünglich war nur vorgesehen Chemie und eine Entwicklungsdose zu kaufen und den einen oder anderen Film zu entwickeln. Dann trug es sich jedoch zu, dass ich einen Vergrößerer geschenkt bekam. Also hey, wenn wir uns schon ins analoge Abenteuer stürzen, dann doch auch richtig!

Bald ist es nun soweit: Wir machen uns auf die Reise in ein neues Gebiet der Fotografie. Günstige Schwarzweißfilme, bei denen eventuell misslungene Ergebnisse eher zu verschmerzen wären, sind bereits gekauft und werden nach und nach belichtet! Es geht los…
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Liebe auf den ersten Blick

 Markus hat einen Fotowettbewerb von BW-Foto gewonnen. Gratulation dazu an dieser Stelle! Und weil ich nett bin, hab ich ihn beim Abholen seines Gewinns begleitet – eine folgenschwere Entscheidung…

Angekommen, das Wunderwerk der Technik Spielzeug (mit IQ-Erhöhung?!) in Empfang genommen, gequatscht und ein bisschen durch die Gegend geguckt. Übliches Prozedere bei einem Besuch bei Freunden. Doch was war das? Was steht denn da in der Vitrine beim An- und Verkauf?! Nein! Das kann doch nicht sein!

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Update zum Rollei Diascanner

Vor kurzem habe ich in einem etwas ungewöhnlichen Vergleich den Rollei Diascanner DF-S 190 SE* vorgestellt und meinen Unmut darüber kundgetan, dass das relativ einfache Grundprinzip so schlecht funktioniert und schon ein einfacher Nachbau durchaus bessere Ergebnisse liefern kann. Wie dort erwähnt, habe ich Rollei die Möglichkeit gegeben, nachzubessern und habe das Gerät zum Service geschickt.

Die Verbesserung?

Wenig später kam der Scanner dann wieder: Er wurde ausgetauscht, allerdings leider ohne Angabe eines Grundes. Auch die Abwicklung hat mich nicht restlos überzeugt, da erst eine Nachfrage meinerseits ergab, dass das Austauschgerät bereits an mich verschickt wurde und zeitnah bei mir eintreffen müsste. Ich hätte mir da eine Information gewünscht. Aber gut, mal sehen was sie vollbracht haben.

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Kleinbildfilme digitalisieren – nur wie?

Ganze Konstruktion

Vorgeschichte

Vor kurzem durfte ich ja in einem Beitrag schon meinen Vater und seine alte Contax-SLR erwähnen. Auch an diesem Artikel ist diese Kamera wieder indirekt schuld. Denn in der fotoaktiven Zeit meines Vaters nutzte er diese Kamera sehr intensiv, um wahnsinnig viele schöne Familien- und Urlaubsdias zu produzieren. Eins vorweg: Natürlich ist die klassische Diavorführung mit dem charakteristischen Diaprojektor-Soundtrack über jeden Zweifel erhaben.
Dennoch kam mit der Zeit der Wunsch auf, die Dias auch in akzeptabler Qualität digital zu verwalten. Weihnachten stand vor der Tür, und so tat sich die Familie zusammen und suchte nach einer passenden Lösung.

Der Diascanner, der nicht scannt

Die lautete dann am Ende ein Rollei DF-S 190 SE* Dia“scanner“. Hauptgrund war die einfache Bedienung und Geschwindigkeit. Im Folgenden werde ich nur kurz auf das Produkt an sich eingehen und schnell zu den Ergebnissen kommen.

Bedienung

Das Digitalisieren von Dias oder Negativen im Kleinbildformat ist mit dem Gerät denkbar einfach. Schiene aufklappen, Vorlagen einlegen, einschieben und ein paar Mal drücken. Die Eigenschaft des Rollei, die Bilder nicht zu scannen, sondern abzufotografieren, macht ihn rasend schnell.

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