Goodbye, my friend – Auf zu neuen Abenteuern

Irgendwann muss jeder mal gehen – auch eine altehrwürdige Nikon D80. Nachdem sie sich dank einer schweren und riskanten Operation wirklich wacker durch den Alltag und Urlaube geschlagen hat, wurde es dann doch allmählich Zeit, sich nach etwas Neuem umzusehen. Nicht etwa, weil der Verschluss wieder den Geist aufgegeben hat. Die Operation fand vor fast zwei Jahren statt, der Verschluss hat seitdem etwa 6.000 weitere Bilder durchgehalten und erfreut sich, soweit ich das beurteilen kann, bester Gesundheit. Allerdings habe ich ja in meiner Dussligkeit das AF-Modul abgeschraubt und seitdem immer mal wieder mit leicht verschobenem Fokus zu kämpfen. Auf Dauer macht das nicht so richtig Spaß. Außerdem war die D80 ja nun auch nicht mehr die jüngste und bei ISO-Zahlen jenseits der 400 eigentlich nur mittelmäßig zu gebrauchen. Also musste etwas Neues her – aber was?

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Jaaaa, er lebt noch!

Damit ist natürlich nicht der Holzmichl gemeint. Vielmehr der Verschluss meiner D80, der nun seit der schweren Operation bereits diverse Experimente im heimischen Studio und sogar eine Tour durch Schottland überlebt hat.

Schottisches Tal in den Highlands

Schon lange wollte ich mal diese schicken Langzeitbelichtungen von Wasser ausprobieren, die man auf einschlägigen Portalen zu Hauf findet. Wenn man das mit Tageslicht machen will, kommt man um einen Graufilter nicht herum, um die lange Verschlusszeit von 20-30 Sekunden zu ermöglichen. Für diese Filter kann man einen ganzen Batzen Geld lassen, wenn man auf hochwertige Markenprodukte setzt. Für ein Experiment ungewissen Ausgangs wollte ich aber nicht gleich arm werden. Nun musste das gute Stück also ein weiteres Mal meine Sparfüchsigkeit über sich ergehen lassen und durch das Objektiv einen Billig-Graufilter der übelsten Sorte erblicken: Einen Vario ND2-400 aus Fernost für einen läppischen Zehner aus der Bucht. Im Prinzip nichts weiter als zwei billige Polfilter (ein zirkularer und ein linearer, drehbar zusammenmontiert). Kann doch so schwer nicht sein, oder?

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Eine D80 in den Händen eines Chirurgen ohne Approbation

Corpus Delicti

Diese milden Worte dürften nett umschreiben, wie es meiner D80 die letzten Tage erging. Alles fing an, als ich mitten beim Fotografieren plötzlich „Err“ auf dem Display stehen hatte und kein Foto mehr möglich war. Auch ausgiebiges Zurücksetzen, Objektivwechseln, Drehen und Schütteln konnte daran nichts mehr ändern. Von einem Moment auf den anderen war die Kamera im Koma. Alles funktionierte noch, nur schien es, als ginge der Vorhang nicht mehr auf. Die Nikon erkannte das auch intern und quittierte ihren Dienst.

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Makrofotografie für den schmalen Geldbeutel

dsc_0338

Klar, die dedizierten Makroobjektive der namhaften Hersteller sind wohl das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, ganz nah ranzukommen. Aber was, wenn die Investition einfach nicht im Budget ist? Die Alternativen sind ziemlich vielfältig, um auch für zweistellige Euro-Beträge brauchbare Aufnahmen zu bekommen.

Freundlicherweise hat mir foto-morgen erneut ein Testpaket geschnürt, damit ich das Thema Makrofotografie für geringes Budget ausführlich behandeln kann. In diesem Beitrag möchte ich die Möglichkeiten aufzeigen und bewerten.

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